Kappungsgrenzenverordnung für Dresden

Die Landeshauptstadt Dresden besitzt seit dem 30.07.2015 (Tag der Veröffentlichung) eine Kappungsgrenzenverordnung im Sinne des  § 558 Abs. 3 Satz 2 BGB. Die abgesenkte Kappungsgrenze gilt seit diesem Tag, ohne Einschränkung, für das gesamte Stadtgebiet von Dresden.

Die Mieten für das Stadtgebiet von Dresden dürfen somit nur um maximal 15 Prozent in drei Jahren erhöht werden. Die Miete darf dabei bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete angehoben werden, Mieterhöhungen wegen Modernisierungsmaßnahmen sind hiervon ausgenommen.

Die Verordnung tritt am 30.06.2020 außer Kraft.

Eine Mietpreisbremse, also die Beschränkung der zulässigen Neumieten auf nicht mehr als 10 % über der ortsüblichen Vergleichsmiete, wurde für Dresden bisher nicht beschlossen.

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